“Fit für die Arbeitswelt” ist ein Projekt, dass seit dem Schuljahr 2025/26 an der Justinus-Kerner-Realschule in Ludwigsburg durchgeführt wird und sich an sogenannte NEETs richtet. Das steht für Not in Education, Employment or Training. Es bezieht sich auf junge Menschen, die nach dem Schulabschluss weder in Aus- oder Weiterbildung oder aber ins Berufsleben eintreten. Die Gründe des Phänomens stehen häufig im Zusammenhang mit sozioökonomischen, familiären und daraus resultierenden persönlichen Belastungen der jungen Menschen. Je länger dieser Schwebezustand zwischen den Systemen Schule auf der einen und Ausbildung/Arbeit auf der anderen Seite anhält, desto häufiger führt er zu zunehmender Isolation, die nicht zuletzt auch weitreichende Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft mit sich bringt.
Das Projekt umfasst ist ein zwölfmonatiges Programm, bei dem die jugendlichen Teilnehmenden ein inzwischen erprobtes Phasenmodell durchlaufen (Erstkontakt, Zielvereinbarung, Case-Management und Übergang in Ausbildung oder Arbeit). Besonderen Wert legt der Projektträger auf eine sozialraumbezogene bzw. nachbarschaftliche Zusammenarbeit mit allen relevanten Akteuren (Jobcenter und Gesundheitsämter, aber auch die Eltern, die jeweilige Schule und ausbildende Unternehmen).




